Ägäisküste
Pamukkale & Hierapolis
Die „Baumwollburg“: ein Hang aus blendend weißen Travertin-Terrassen voll warmem Thermalwasser. Auf dem Plateau darüber liegen die Ruinen des römischen Hierapolis — im Kleopatra-Becken schwimmt man zwischen versunkenen antiken Säulen.
- Wo
- Bei Denizli, Ägäisregion
- Beste Zeit
- Früher Morgen oder goldene Stunde
- Anreise
- 20 Min. ab Denizli mit häufigen Dolmuş; Denizli hat einen Flughafen (DNZ) und Schnellzüge ab İzmir. Viele kombinieren den Besuch mit Ephesos.
- Essen & Trinken
- Das Dorf Pamukkale serviert ein üppiges Köy Kahvaltısı (Dorffrühstück) mit lokalem Honig; Denizli ist für sein langsam gegartes Lamm-Tandır bekannt.
- Tipp
- Auf den Terrassen gilt Barfußpflicht — Beutel für die Schuhe mitnehmen, der Stein kann rutschig sein.
Die Geschichte
Siebzehn kalkgesättigte Thermalquellen ergießen sich seit zwei Millionen Jahren über diesen Hang und hinterlassen eine erstarrte Kaskade strahlend weißer Terrassen — die „Baumwollburg“. Die Römer, nie um ein heißes Bad verlegen, bauten auf dem Plateau darüber die Kurstadt Hierapolis; man reiste aus dem ganzen Reich zur Kur an — und viele blieben für immer, weshalb die Nekropole hier zu den größten antiken Friedhöfen Anatoliens zählt.
Steigen Sie barfuß durch die flachen blauen Becken hinauf (Schuhe in der Hand — diese Regel hält den Travertin weiß), dann erkunden Sie Hierapolis: ein herrlich steiles Theater, das Martyrium des Apostels Philippus und das Antike Becken, in dem man in warmem, perlendem Wasser über umgestürzten Marmorsäulen schwimmt. Zur goldenen Stunde färbt sich der ganze Hang rosa — die Tagesausflügler sind dann fort, und die Terrassen wirken am unwirklichsten.
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